„Wir lassen das Licht an!“

Aktion geht in die 2. Runde:

Von Freitag, 29.01., 8 Uhr bis Samstag 30.01.2021, 8 Uhr
sollen die Lichter 24 Stunden lang brennen, um auf die schwierige Situation der Friseure aufmerksam zu machen.

  • Wir wollen arbeiten!
    Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen machen den Friseursalon sicher! Für Kunden und Friseur!
  • Unsere Kunden warten!
  • Schwarzarbeit stoppen!
  • Wir wollen sicher und gut ausbilden!
    Ausbildung muss zahlbar sein -> Aufnahme der Ausbildungsvergütung ins KuG
  • Überbrückungshilfen müssen angepasst und schnell gewährt werden!

Alle Friseure sind aufgerufen, mitzumachen! Gemeinsam sind wir stark!
Jeden Freitag für 24 Stunden heißt es: „Wir lassen das Licht an!“

Corona macht Friseuren das Licht aus – Protestaktion von Bayerns Friseuren

Mit der leisen, aber eindrucksvollen Aktion „Wir lassen das Licht an“ haben bayerische Friseure auf ihr Schicksal hingewiesen. Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr machten Bayerns Friseure damit auf sich aufmerksam. „Wir wollen sichtbar bleiben und geben nicht auf“, erklärt Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Die Friseursalons waren 24 Stunden hell erleuchtet.

Seit dem 16. Dezember müssen Friseure im zweiten Lockdown ihre Salons geschlossen lassen und dies, obwohl überzeugende Arbeitsschutz- und Hygienekonzepte vorliegen. „Die Schließung bedroht vielerorts die Existenz der Unternehmen mit ihren Mitarbeitern und Auszubildenden. Besonders inhabergeführte Familienbetriebe sind hiervon betroffen“, so Petra Zander. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Wir haben seit über fünf Wochen geschlossen und noch keinen Cent erhalten.“ Im Moment arbeiten die Friseure in Bayern auf eine Öffnung ihrer Salons spätestens am 15. Februar hin.

Die Hilfsprogramme des Bundes greifen oftmals für Friseure nicht. Die Rücklagen sind nach dem sechswöchigen Lockdown im Frühjahr 2020 bei vielen Friseuren aufgebraucht. „Für Unternehmer im Friseurhandwerk sehen die aktuellen Programme letztlich keine Hilfe für ein würdiges Überleben in der Krise vor. Die Förderkriterien sind nicht passgenau und unsere Betriebe fallen oftmals durchs Raster. Den Friseurunternehmern bleibt als bisher erfolgreiche Macher nur die Grundsicherung als letzter Rettungsanker“, so beschreibt Zander die Situation. „Es muss endlich eine finanzielle Unterstützung für die seit über fünf Wochen geschlossenen Betriebe geben. Sonst macht Corona unseren Betrieben das Licht aus.“

Dabei waren die Friseure die erste Branche innerhalb der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die einen ausgeklügelten Arbeitsschutzstandard für Pandemie-Bedingungen vorweisen konnte. Dass mit diesem Konzept sicher gearbeitet werden kann, zeigen unter anderem die Zahlen der Berufsgenossenschaft. Dort waren bis Ende Dezember im Friseurhandwerk sechs Covid-19-Fälle für das Jahr 2020 bei 80.000 Friseurbetrieben in ganz Deutschland gemeldet, von denen keiner anerkannt ist. Daher steht fest: Die Friseursalons spielen im Infektionsgeschehen keine Rolle.

Die Aktion “Wir lassen das Licht an” wird am Freitag, 29. Januar fortgesetzt.

Aktualisierung Corona-Krise


Stand: 20.01.2021, 9.00 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem derzeitigen Stand müssen wir leider weiter bis einschließlich 14. Februar 2021 geschlossen bleiben.
Selbstverständlich kämpfen wir weiterhin für eine Verbesserung der Hilfspakete für das Friseurhandwerk, vor allem aber auch für eine vorzeitige Öffnung unserer Betriebe.

Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser
Obermeister

„Wir lassen das Licht an“

24 Stunden-Aktion: „Wir lassen das Licht an“ – Friseure machen am Freitag auf ihr Schicksal aufmerksam.

Mit einer symbolträchtigen Aktion weisen Bayerns Friseure diesen Freitag auf ihre prekäre Situation hin. Die Friseursalons werden 24 Stunden hell erleuchtet sein. „Wir lassen das Licht an“, lautet die Aktion von Friseurmeisterin Petra Zander, Vorstandsmitglied im Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. Von Freitag 8 Uhr bis Samstag 8 Uhr machen die bayerischen Friseure damit auf sich aufmerksam. „Wir wollen 24 Stunden sichtbar bleiben und geben nicht auf“, so Petra Zander. Jeder Friseur in Bayern ist aufgerufen sich an der Aktion vom Landesinnungsverband zu beteiligen. 

„Für Unternehmer im Friseurhandwerk sehen die aktuellen Programme letztlich keine Hilfe für ein würdiges Überleben in der Krise vor. Ihnen bleibt als bisher erfolgreiche Macher nur die Grundsicherung als Rettungsanker“, so beschreibt Zander die Situation. „Wir kämpfen um unsere Existenz und wollen arbeiten. Wir haben seit fünf Wochen geschlossen und noch keinen Cent erhalten.“ 

Im Moment arbeiten die Friseure in Bayern auf eine Öffnung ihrer Salons am 15. Februar hin.

Aktualisierung Corona-Krise

Stand: 12.01.2021, 8.30 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach der Veröffentlichung der Verordnung zur Änderung der 11. bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 08.01.2021 und der Abklärung einiger Sachverhalte mit der zuständigen Kammer, können wir nun folgende Informationen zum Betrieb in der Innung weitergeben:

Schulungen jeglicher Art im Präsenzunterricht sind untersagt. Dies gilt vorab bis 31.01.2021. Dazu zählen alle überbetrieblichen Lehrgänge, Abiturientenkurs, Meisterkurs, Seminare usw.

Die Gesellenprüfung Teil 2 (Ende Januar 2021) findet unter den bekannten Hygieneschutzmaßnahmen statt!

Änderungen jeder Art werden mit der erneuten Beurteilung der Infektionslage und den daraus resultierenden Bestimmungen seitens der Regierung Ende Januar erwartet.
Wir informieren Sie so schnell wie möglich.

Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser
Obermeister

Aktualisierung Corona-Krise

Stand: 08.01.2021, 15 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir alle den Presseberichten der vergangenen Tage entnehmen konnten, werden unsere Salons vorerst bis einschließlich 31.01.2021 geschlossen bleiben.
Eine Neubewertung der Situation seitens der Regierung ist voraussichtlich für den 25.01.2021 geplant.

Wir sind dauerhaft auf allen Ebenen (LIV, ZDF) bemüht, für uns vorzeitig eine Veränderung der Situation herbeizuführen.
Über den aktuellen Sachstand informieren wir Sie per Mail im Mitgliederversand. Dies gilt auch für mögliche Hilfspakete.

Derzeit warten wir auf die Veröffentlichung der 12. bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, um verbindliche Aussagen bezüglich der Aus- und Weiterbildung treffen zu können.
Auch in Bezug auf Regelungen für anstehende Prüfungen sind wir in der Klärung mit den Handwerkskammern. Wir bitten hier um Geduld Ihrerseits, bis die rechtliche Situation abgeklärt ist.

Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser
Obermeister

Aktualisierung Corona-Krise

Stand: 13.12.2020, 14 Uhr

Bund und Länder beschließen harten Lockdown ab Mittwoch, 16.12.2020.
Dies betrifft nach jetzigen Erkenntnissen auch das Friseurhandwerk.

Nach derzeitigem Stand ist eine Schließung bis voraussichtlich 10.01.2021 geplant.
Jedoch lässt sich jetzt an den politischen Nebensätzen eine Schließung über den 10. Januar hinaus ableiten. Die Entscheidung hierüber soll am 05.01.2021 getroffen werden.

Schöpfen Sie alle betrieblichen Möglichkeiten aus, um den Betrieb herunterzufahren (Überstundenabbau, Urlaubsabbau, Antrag Kurzarbeit…).

Über die betrieblichen Hilfspakete informieren wir Sie persönlich via
E-Mail (Bitte beachten Sie hierzu das gelbe E-Mail-Formular aus unserem letzten Versand vom 02.12.2020).

Bei den Arbeitszeiten für die zwei verbleibenden Arbeitstage sind die regionalen Ausgangsbeschränkungen zu berücksichtigen.

Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Gute Nerven, bleiben Sie stark und vor allem gesund!
Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser
Obermeister

PS: Trotzdem noch einen schönen 3. Advent!

Aktualisierung Corona-Krise

Stand: 09.12.2020, 9.00 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Friseure bleiben offen!
Nach aktuellem Stand dürfen wir in unseren Salons weiterarbeiten.
Bitte halten Sie die bestehenden Hygienevorschriften für die Friseursalons dringend ein!
Den Link zur BGW-Seite mit allen Regelungen finden Sie rechts.

Die beiden laufenden ÜBL-Kurse, die in dieser Woche noch in unserem Haus stattfinden, dürfen nach derzeitigen Stand beendet werden.

Wir informieren Sie stetig über neue Informationen und Veränderungen.

Bleiben Sie gesund!
Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser

Aktualisierung Corona-Krise

Stand: 22.10.2020, 9.30 Uhr

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen.

angesichts der steigenden Zahlen, kommt es immer wieder zu Verunsicherungen und somit zu Anfragen, ob geplante Prüfungen, Kurse (z. B. BAD-Kurse, Überbetriebliche Kurse, Meisterkurs…) und Veranstaltungen in der Innung stattfinden werden.

Aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen, ist derzeit eine Absage nicht notwendig.
Geplante Prüfungen, Kurse, Veranstaltungen finden derzeit statt.

Wir möchten Sie trotzdem bitten, sich über unsere Homepage stetig zu informieren.
Bei einer Änderung informieren wir Sie hier sofort.

Mit kollegialen Grüßen
Christian Kaiser
Obermeister

Friseure trauern um Wolfgang Zink

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Mit großer Trauer gedenken Vorstand und Mitarbeiter der Innung München für Friseure und Kosmetiker unserem langjährigem Kollegen Wolfgang Zink.

Im Jahr 1984 legte Wolfgang Zink seine Meisterprüfung ab und übernahm den elterlichen Betrieb direkt am Marienplatz. In über 3 Jahrzehnten bildete er zahlreiche Lehrlinge aus.

Neben seinem betrieblichen Engagement war er auch aktiv an der verbandspolitischen Arbeit eingebunden, wobei er verantwortungsvolle Ehrenämter übernahm.

Das Art Kolleg der Innung München unterstütze Wolfgang Zink seit 1993 bis 2011 und übernahm dessen Leitung in den Jahren 1993-1996.

Als langjähriges Vorstandsmitglied von 1990 an bis 2014, hat er sich im Besonderen zusammen mit Carl B. Blatter und Anton Werner federführend beim Umbau des innungseigenen Gebäudes verdient gemacht.

Sowohl als Dozent für die Industrie wie auch als langjähriger Kursleiter im Meistervorbereitungskurs der Innung München für Friseure und Kosmetiker hat er sein fundiertes Fachwissen an die nächsten Generationen weitergegeben. Die von ihm entwickelten Schnittanalysen und Planungszeichnungen erhielten durch diverse Veröffentlichungen in zahlreichen Fachpublikationen bundesweite Beachtung und Anerkennung. Heute sind sie Grundvoraussetzung für die Planungsunterlagen in den Gesellen- und Meisterprüfungen.

Für sein herausragendes Engagement erhielt Wolfgang Zink die silberne und goldene Ehrennadel der Friseurinnung München, sowie die silberne und goldene Ehrennadel des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks.
In diesem Jahr wäre Herrn Zink der goldene Meisterbrief der Handwerkskammer München überreicht worden.

Sein Wirken, seine Leistungen und sein Einsatz für das Friseurhandwerk haben zahlreiche Friseure geprägt. Trotz einer schweren Erkrankung hat Wolfgang Zink seine Verbundenheit zum Friseurhandwerk nie verloren. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.
Der Vorstand und die Mitarbeiter der Innung München für Friseure und Kosmetiker, Kollegen, sowie zahlreiche Wegbegleiter werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.